Vereinsneuigkeiten

Vereine freuen sich über Geld

Donnerstag, 13. Mai 2021, 13:11 Uhr

Die lokale Aktionsgruppe der „Leader“-Region „Börde trifft Ruhr“ hat jetzt 22 Projekten ihre Zustimmung erteilt, zwei davon kommen aus der Gemeinde Ense.


Bremen/Höingen – Zu den vier großen „Leader-Projekten“, deren Gesamtfördersumme rund 109 000 Euro

beträgt, zählt der Aufbau eines Outdoor-Campus, also einer Reihe wetterfester Trainingsgeräte, des Höinger SV im Karl-Kleine-Stadion. Die Nutzung soll nicht nur den vereinseigenen Mitgliedern, Mannschaften und Sportgruppen ermöglicht werden, sondern unterschiedlichen Zielgruppen und Generationen, vom fitnessbegeisterten Jugendlichen bis zum mobilen Rentner, nahezu ganzjährig ermöglichen.


Vereine freuen sich über Geld: 30.000 Euro Gesamtsumme

„Stellt euch eine andere Art eines Trimm-Dich-Pfads vor -zudem werden die Geräte noch mit einem Zelt überdacht sein und auf festem Untergrund stehen“, so der Verein auf seiner Homepage. Thomas Pantel, 1. Vorsitzender: „Das wollen wir allen Bürgern, unabhängig der Vereinszugehörigkeit, zur Verfügung stellen.“ Das Projekt wird mit 65 Prozent gefördert, die Gesamtsumme wird sich auf knapp 30 000 Euro belaufen, bestehend aus Outdoor-Geräten, Zeltüberdachung, Beleuchtung, Eigenleistung, Eigenanteil.


Zu den 18 kleineren Projekten, die über das Regionalbudget gefördert werden, zählt die Digitalisierung der Vereinsorganisation im Fußball Club Ense. Der Verein, der sich vornehmlich der Förderung des Jugendfußballs in den Altersklassen D- bis A-Jugend (12 bis 18 Jahre alt) verschrieben hat, richtet somit auch an eine Zielgruppe, die mit den Neuen Medien aufgewachsen und buchstäblich auch verwachsen ist. „Sie erwarten informative Websites, gut betreute Social Media-Präsenzen und unterstützende Apps“, heißt es in der Projektbeschreibung. „Der FC Ense möchte sich durch digitale Technologien seinen Mitgliedern anpassen und dazu auch eine moderne Vereinsorganisation bieten. Die Ferne zu den Mitgliedern erschwert uns nicht nur die Kommunikation mit ihnen, sondern macht sie auch umständlich. Durch eine digitale Modernisierung der Vereinsorganisation möchten wir es unseren Mitgliedern ermöglichen, Vereinsabläufe zu erkennen, Aufgaben wahrzunehmen sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation im Vereinsleben und zur Gemeinde Ense zu stärken. Das soll noch bis 30. Juni über die Anschaffung der Vereinsverwaltungssoftware „SportMember“ sowie einheitlicher Laptops geschehen. Das langfristige Ziel ist es, die zehn Mannschaften bis zum 15. November zu digitalisieren. Die Kosten des Projekts betragen 5000 Euro, ein Fünftel davon muss der FC Ense selber aufbringen.“


Autor

Klaus Bunte

stadtredaktion@soester-anzeiger.de


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